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  • Welche Stoffe können digital bedruckt werden?

    Es können eine Vielzahl an Bedruckstoffen für den Digitaldruck verwendet werden.
    Großformatiger Digitaldruck erfolgt im häufigsten Fall, je nach Verwendungszweck, auf selbstklebender weißer Folie oder großformatigem Papier. Die Folie die hierzulande für Digitaldruck Verwendung findet ist die des Herstellers ORAFOL. Da die meisten Digitaldrucker für größere Formate maximal eine Breite von 1, 30m bis 1,65m zur Verfügung steht , müssen bei Formaten mit einer Länge und Breite über der maximalen Druckbreite bahnen angelegt werden um den Druck dennoch in seiner vollen Größe darstellen zu können.Drucke auf Folie haben eine Vielzahl an Verwendungsmöglichkeiten. Sie können zum Beispiel als einfache Plakate auf Wänden oder Türen beklebt werden. Um etwas mehr Eindruck zu hinterlassen, können sie auch auf Schilder aus Kunststoff beklebt werden. Folien finden zum Beispiel zur Gestaltung auf Messen Verwendung um großformatige Wände mit Motiven zu versehen, die größer sind als Standardmaße. Diese Folien sind bedruckt oder einfarbig unbedruckt das hauptsächlich genutzte Material zur Fahrzeugbeschriftung, und weit kostengünstiger als eine Autolackierung. Es gibt in diesem Fall noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten. Sofern die drucke mit entsprechender Schutzfolie laminiert werden, sind sie sowohl für Innen als auch für Außen anwendbar, da der Druck durch das Laminat witterungsbeständig, faltenfrei und kratzfest wird.
    Papier ist wohl einer der bekanntesten Werbe- und Informationsträger. Bedrucktes Papier findet in der Rolle des Werbeträgers Verwendung in Form von Flyern und Postern. Je nach Verwendungszweck gibt es verschiedene Papierstärken, die nach Gramm pro Quadratmeter berechnet werden. So hat in unserem Beispiel ein Poster eine weit geringere Papierstärke als ein hochwertiger Flyer. Visitenkarten, bedruckte Pappordner und Speisekarten gehören ebenfalls zu den auf Papier basierenden Druckprodukten.
    Man kann sich auch über den Digitaldrucker direkt Bannermaterial bedrucken lassen. Auch hier gibt es vielfältige Verwendungszwecke. Man kann ihn am Rand mit Ösen versehen, um ihn dann als großen Werbebanner an Seilen aufzuhängen. Für Inneneinrichtungen bei Verkaufs- oder Messeständen um ihnen ein edleres Aussehen zu verleihen und auch ein weitsichtiges „Signal“ zu senden, das potentielle Kunden anlocken kann, gibt es spezielle Rollup-Ständer, um seinen Banner, wie ein mobiles Plakat, aufzustellen.Auch schön anzusehen und als modern gelten in diesem Falle auch Flaggen, je nach Form auch Beachflag, Dropfalg oder Squareflag genannt, die man auch auf Strand oder Sportveranstaltungen, meist überall zu sehen sind. Die Flaggen gibt es in der große von bis zu 4 Meter, für eben jene Veranstaltungen, aber auch neuerdings als kleine Fähnchen zur Dekoration von Tischen und Wänden.
    Seit neuestem ist auch der Druck auf Leinwandmaterial in Mode kommen. Ein Druck eines Leinwandmotives lässt einen sehr modernen Eindruck auf ein eher klassisches Material zurück. Nachdem das Motiv durch die Digitaldruckmaschine ausgedruckt wurde wird diese auf einem Keilrahmen aus Holz gespannt. Da das Bild, nachdem auf dem Rahmen angebracht wurde, auf fünf Flächen sichtbar ist, erzielt man dadurch einen dreidimensionalen Effekt, welchen man noch durch gezielte Verarbeitung des Motivs am Computer sogar noch weiter hervorbringen oder sich eigene Extras einfallen lassen. Die Grenzen an Möglichkeiten für Leinwandmotive liegen daher in der eigenen Vorstellungskraft. Trotz des virtuell erzeugten Ergebnisses, erhält man durch die Struktur den Eindruck, man hält das gemalte Meisterwerk eines Künstlers in den Händen.

    Digitaldruck Berlin

  • Was ist Digitaldruck und welche Methoden gibt es?

    Als Digitaldruck werden alle Druckverfahren bezeichnet, deren grafische Erstellung an einem Computer in digitaler Form erfolgt. Die bekanntesten bzw. die am weitesten verbreiteten Methoden sind Inkjetdruck – oder auch Tintenstrahldruck - , Laserdruck und Thermodruck. Als Digitaldruck zählen aber auch unter anderem Textildirektdruck.

    Der Inkjetdruck erfolgt über eine Digitaldruckmaschine, und wird nach Preis-Leistungs-Verhältnis von vielen Druckereien bevorzugt. Das maximale Ausgabeformat des Druckers variiert von Hersteller zu Hersteller, bewegt sich aber etwa zwischen 1,20m und 1,65m. Anders als beim Offsetdruck, wo spezielle vorgefertigte Druckplatten für einzelne Druckelemente benötigt werden, kann der Inkjetdrucker mehrere Druckprodukte herstellen ohne zeitraubende Änderungen im Prozess vorzunehmen. Die Farbkartuschen oder Druckköpfe geben alle Farben des CMYK-Farbraumes wieder, jedoch können einige Maschinen auch mit mehr als 4 Farben ausgestattet werden, um so spezielle Sonderfarben wiedergeben. Je nach Gerät unterscheidet sich auch die Übertragungsart der Tinte auf dem Bedruckstoff, unterteilt sich aber im Großen und Ganzen in zwei Arten: Bubble Jet und „Continious Flow“. Das Drucken per Inkjetdrucker erfolgt in der Regel auf einer weißen, selbstklebenden Folie oder einer speziell hergestellten Druckpapierrolle.

    Bei der Elektrografie bzw. Xerografie, oder auch eher als Laserdruck bekannt, wird mit Magnetismus gearbeitet. Eine lichtempfindliche, negativ aufgeladene Walze wird durch den namensgebenden Laser (oder in vielen neueren Varanten genutzten LED-Leuchte) an bestimmten Stellen entladen. Anschließend, nachdem der zu bedruckende Stoff über die Walze positioniert wurde, wird der positiv aufgeladene Toner über den noch geladenen Stellen der Walze an den Bedruckstoff angezogen und anschließend durch Hitze und Druck auf dem Stoff fixiert. Laserdrucker sind in der Lage hohe Qualitäten zu erzielen, sowohl in schwarz-weiß als auch 4-farbig.

    Die dritte, der am häufigsten eingesetzten Digitaldruckmethoden, ist der Thermodruck. Man unterscheidet hierbei zwischen direktem und Indirektem Thermodruck.
    Beim Thermodirektdruck wird ein Papier mit einer speziellen Beschichtung eingesetzt, welche auf Wärme reagiert. Durch punktuelle, kontaktlose Wärmezufuhr des Druckkopfes färbt sich diese schwarz, wobei jeder Punkt hat einen Durchmesser von 0,08 bis 0,125 mm hat. Der Druck an sich ist sehr langlebig, jedoch bleicht das Papier meistens nach einiger Zeit aus und ist eher zum Bedrucken von kurzweiligen Sachen, wie Eintrittskarten, Kontoauszügen oder ähnlichem geeignet.
    Beim indirekten Thermotransferdruck, der sich noch in drei weitere Unterkategorien unterteilt, ist es allen gemein, Farbe durch Diffusionswirkung zu übertragen. Das eingelegte Farbband aus Wachs oder Harz wird durch den Druckkopf erhitzt und geht teilweise vom festen in den gasförmigen Zustand über, die dadurch abgegebenen Dämpfe dringen in das für diesen Vorgang hergestellte Spezialpapier ein, erhärten wieder und verankern sich so auf diese Weise im Bedruckstoff.
    Thermodruck benötigt in der Regel einen hohen Aufwand und spezielle Werkstoffe, doch die ausgegebenen Motive können eine hohe Auflösung aufweisen.

    Unter Textildirektdruck versteht man, wie man sicher am Namen erahnen kann, einen direkten Digitaldruck auf Textilien. Diese Methode gleicht in vielen Punkten dem Inkjet-Druckverfahren, jedoch wird dazu ein spezieller Drucker benötigt. Im Gegensatz zum herkömmlichen Flex- oder Flocktransfer wird in diesem Fall keine Folie mithilfe von Textilpressen übertragen, sondern mit wasserfester Farbe bedruckt, somit ist man auch in der Lage komplexe Grafiken auf Textilien zu kreieren.
    Die Auflösung des Druckes ist jedoch auch abhängig von der Gröbe des Stoffes – je feiner er ist, desto auflösender sind auch die Motive.

    Mehr Infos über Digitaldruck in Berlin findet ihr auf http://werbe-fabrik-berlin.de

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